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Italienische Botscaft in Berlin

Bilateraler Warenverkehr

 

Bilateraler Warenverkehr

Deutschland und Italien haben eine gefestigte und immer dynamische Zusammenarbeit im Wirtschafts- und Handelsbereich vorzuweisen. Als stärkste Volkswirtschaft innerhalb der EU, die etwa 27% des gesamten BIP der Eurozone erzielt, hat Deutschland mit Italien eine Wirtschaftsstruktur gemeinsam, die auf die verarbeitende Industrie ausgerichtet und stark exportorientiert ist.

Deutschland ist unser erster Handelspartner - sowohl als Absatzmarkt für Exporte als auch als Herkunftsland italienischer Importe. Darüber hinaus ist es das wichtigste Herkunftsland ausländischer Touristen, die nach Italien reisen.

Die Bedeutung der bilateralen Beziehungen tritt besonders klar zutage, wenn man das hohe Volumen des deutsch-italienischen Handelsaustauschs betrachtet, der 2015 fast 107 Milliarden Euro erreichte. Diese Zahl entspricht fast der Summe des Handelsaustauschs unseres Landes mit Frankreich und dem Vereinigten Königreich zusammen.

Die jüngsten Zahlen zeigen, dass in den ersten acht Monaten 2016 die italienischen Exporte nach Deutschland um 5,35% auf 34 Milliarden Euro gestiegen sind. Damit steht unser Land unter den Importländern Deutschlands an fünfter Stelle. Erheblich gestiegen ist insbesondere der Export von Fahrzeugen (+12,31%) und elektrischen Maschinen (+10,67%). Das schlägt sich in den ersten vier Positionen des Gesamtimports Deutschlands aus der Welt wider und bestätigt die gefestigten Zulieferbeziehungen zwischen unseren beiden Ländern sowie die Spitzenposition unserer Unternehmen in den genannten Bereichen.

Auf der Gegenseite sind die deutschen Ausfuhren nach Italien verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2015 um 6% gestiegen und erreichten 40,3 Milliarden Euro. So steht Italien nun an sechster Stelle unter den Absatzmärkten Deutschlands.

Über die Zahlen des bilateralen Handels hinaus, sind auch die Investitionsströme in beide Richtungen bedeutend: Denn man schätzt, dass über 2100 deutsche Unternehmen ausschließlich oder teilweise mit italienischem Kapital arbeiten. Diese beschäftigen mehr als 81.000 Menschen. Umgekehrt verteilen sich deutsche Investitionen in Italien auf über 1800 Unternehmen, die etwa 125.000 Arbeitsplätze schaffen.

Die Stabilität der deutsch-italienischen Beziehungen in der Wirtschaft wird auch durch die intensiven Beziehungen der Zusammenarbeit zwischen dem BDI und seinem italienischen Pendant der „Confindustria“ bestätigt. Gemeinsam organisieren sie jedes Jahr im Oktober das Business Forum in Bozen.

Zahlen und aktuelle Analysen zur deutschen Wirtschaft und zu den Handelsbeziehungen mit Italien können auch auf der Seite „Germania“ von infoMercatiEsteri abgerufen werden. Diese Seite wurde vom italienischen Außenministerium - mit Beiträgen der Italienischen Außenhandelsagentur ICE und den italienischen Industrie- und Handelskammern im Ausland - eingerichtet, um dem italienischen Produktionssystem ein Instrument mit vielen nützlichen Informationen für Internationalisierungsentscheidungen an die Hand zu geben.

www.infomercatiesteri.it/paese.php?id_paesi=69


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