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Italienische Botscaft in Berlin

Wissenschaft und Technologie

 

Wissenschaft und Technologie

Deutschland investiert intensiv in Forschung und Entwicklung (F&S), da es erkannt hat, wie wichtig dies als Motor für die Wirtschaft ist. 2013 lagen die Investitionen bei 79,7 Milliarden, d.h. 2,84% des BIP. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber 2012 mit 2,88% (für 2014 liegen die Schätzungen bei 83,9 Milliarden und 2,88% des BIP). 60,2% dieser Mittel wurden in den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen ausgegeben. 2013 betrugen die Investitionen in Bildung und Forschung 257,4 Milliarden oder 9,1% des BIP (2014 waren es schätzungsweise 265,5 Milliarden).

Der Bund investierte 2014 in F&S 14,2 Milliarden Euro . Das waren etwas über 55% mehr als 2005 (dem letzten Jahr der Regierung Schröder). Für 2016 sind Ausgaben von 15,8 Milliarden geplant, davon 9,5 unter der Regie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und 3,4 vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi). Im Koalitionsvertrag von 2013 haben sich CDU und SPD zur Beibehaltung der Investitionsintensität verpflichtet: 9 von 23 Milliarden der im Vertrag „garantierten“ neuen Ausgaben fließen in die Bereiche Bildung und Forschung, denen so genauso viel Raum gewährt wird wie der Wirtschaft insgesamt.

Weitere Zahlen und deren Aufschlüsselung:
1. Mit fast 2/3 der F&E-Investitionen aus der Industrie liegt Deutschland nur hinter Japan (77%) und noch vor den USA (61%).
2. Der relativ größte Teil der 49 Milliarden Euro, welche die Industrie in interne Forschung investiert, entfällt mit 16,2 Milliarden auf die Automobilindustrie.
3. Bei den staatlichen Mitteln stammen 11,9 Milliarden von der Regierung und 10,1 Milliarden von den Ländern. Die regionalen Mittel fließen größtenteils in die universitäre Forschung (86%).
4. Die mit Bundesmitteln besonders intensiv geförderten Bereiche sind (nach Zahlen von 2014) die Biomedizin (rund 2 Milliarden), Luft- und Raumfahrt (1,4 Milliarden), Klima-Umwelt-Nachhaltigkeit (1,2 Milliarden) und Energie (1,2 Milliarden).
5. 589.000 Arbeitsplätze (FTE, “Full Time Equivalent”) in F&E (davon 60,2% Forscher).

Eine ausführlichere Darstellung der deutschen Forschungslandschaft kann hier (auf Italienisch) heruntergeladen werden.


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