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Italienische Botscaft in Berlin

Das Botschaftsgebäude

 

Das Botschaftsgebäude

Architektur und Geschichte

Der Entwurf der neuen Italienischen Botschaft in Berlin entstand 1938, Baubeginn war 1939 und Fertigstellung 1943. Die offizielle Einweihung und die tatsächliche Nutzung als Sitz der diplomatischen Vertretung erfolgte jedoch erst im Juni 2003.

Der zeitliche Abstand zwischen diesen Daten ist bezeichnend für das komplexe Geschehen während dieser langen und wechselvollen Geschichte.

In den Plänen für die „Neugestaltung der Reichshauptstadt" während der NS-Zeit weist der Architekt Albert Speer der diplomatischen Vertretung Italiens im Tiergarten einen ganz besonderen und herausragenden Platz zu. Die Zerstörung des Krieges, dann die Verlegung der Hauptstadt nach Bonn und der Mauerbau 1961 führten jedoch dazu, dass das eindrucksvolle Gebäude, dessen Fassaden vom Vorbild eines römischen Palazzos inspiriert sind, erst 2003 voll seiner Bestimmung übergeben wurde.


Das Botschaftsgebäude

Der Grundriß des Gebäudes umfaßt eine Fläche von ca. 10 000 Quadratmetern. Die Vorderfront im Renaissancestil mit einer Verkleidung aus römischem Travertin zeigt nach Norden auf den Tiergarten. Beherrschend wirkt der zentral ausgerichtete Vorbau mit sechs Säulen. Ihm vorgelagert ist ein weiterer, flacher Vorbau mit vier Säulenpaaren und einer schmiedeeisernen Brüstung:


Die Ostfassade der Botschaft an der Hildebrandstrasse:


Bereits die Freitreppe mit den hohen Säulen am Eingang geben dem Besucher einen ersten Eindruck der weitläufigen Räume im Inneren der Botschaft:

Die Galerie im Erdgeschoss:


Wandteppich: "Szenen der Büffeljagt mit Ceres und Arethusa", hergestellt in der Manufaktur in Brüssel, Ende des 16. Jahrhunderts:


Wandteppich: "Jagdszenen mit Falke und Waldgottheiten", hergestellt in der Manufaktur in Brüssel, Ende des 16. Jahrhunderts:


Vase aus polychromem Biscuitporzellan, Manufaktur Doccia, Ende des 19. Jahrhunderts und ein Detail aus der gleichen Vase mit einer Opferzsene:


Die Säulengalerie mit Mosaikfussboden aus Verona- Marmor:


Wandteppiche der Reihe "Fêtes de village à l'italienne", Manifaktur Beauvais nach einer Vorlage von François Boucher, 18. Jahrhundert, in der Sälengalerie:


Ensemble aus gedrehten Säulen aufg tragenden Löwen mit Kapitellen aus Marmor, 14.-16. Jahrhundert:

 

Der Festsaal mit dem Kronleuchterpaar aus Muranoglas, 19. Jahrhundert:


Blick in das kleine Speisezimmer mit dem Wandteppich "Maternità" von Felice Casorati, 1959:


Im Repräsentationsbereich ist der aus dem 15. Jahrhundert stammende, im Renaissancestil gehaltene, toskanische Wandbrunnen des Wintergartens zu bewundern, sowie der Säulengang des 20. Jahrhunderts, in dem die Gemälde großer italienischer Meister der zeitgenössischen Kunst ausgestellt sind:



Der Repräsentationssaal mit einem Kamin aus weißem Marmor mit breiter hervorstehender Krönung und Reliefverzierung, Mittelitalien, ca. 1475, und runder Holzschild mit dem Wappen des Herzogs von Montefeltro, der Werkstat von Giuliano und Benedetto da Maiano zugeschrieben, 1477- 1483:


Der ovale Salon in der Wohnung des Botschafters:


Das Arbeitszimmer des Gesandten mit dem Kronleuchter von Herman Voss, 1628:


Nordfassade des Innenhofs mit Freitreppen und Terasse, die bei dem Umbau der Botschaft ( 1999- 2003) hinzugefügt wurden:


Fotos von Massimo Listri und Nick Ash


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